Capital Gain
Veräußerungsgewinn aus dem Verkauf von Unternehmensanteilen.
Case Szenarios
Im Zusammenhang mit der Prüfung einer potentiellen Beteiligung werden verschiedene Fallstudien durchgeführt: Ein "pessimistic case szenario" für die
ungünstigste Entwicklung, ein "optimistic case szenario" für die günstigste Entwicklung, ein "most likely szenario" für eine am wahrscheinlichsten gehaltene
Entwicklung.
Cash Flow
Finanzüberschuss an liquiden Mitteln eines Unternehmens, d.h. die Divergenz zwischen fremdfinanzwirksamen Aufwendungen und finanzwirksamen Erträgen,
während einer Periode. Der Cash-flow wird aus der Gewinn- und Verlustrechnung abgeleitet und entspricht ungefähr der Zwischensumme der operativen
Geschäftstätigkeit der Kapitalflussrechnung. Als Indikator der Innenfinanzierungskraft eines Unternehmens ist der Cash-flow eine aussagekräftige Kennzahl um
die Finanzlage von Unternehmen zu beurteilen und Vergleiche innerhalb einer Branche herzuleiten.
Cash Flow Deals
Traditionelle Form von MBO, die weitgehend auf der Basis der erwirtschafteten flüssigen Mittel eines Unternehmens finanziert werden. Schlüsselgröße ist der
cash flow, aus dem die Rückführung der aufgenommenen Fremdkapitalmittel und der Zinsdienst für die Finanzierung eines buy out getragen werden muß.
Cash Option
Der Beteiligungsgeber partizipiert im Wege einer Barzahlung an der Entwicklung des Unternehmens, entweder im Rahmen einer Wertzuwachspauschale oder
durch Kopplung an Performance-Kennziffern (z.B. Ergebnis- oder Cash-flow-Größen, Umsatz- oder Eigenkapitalrendite). Im Verhältnis von Mezzaninekapital zu
gesamtem wirtschaftlichen Eigenkapital nimmt der Beteiligungsgeber beispielsweise durch prozentuale Erhöhung seines Rückzahlungsanspruches oder durch
eine einmalige Sondervergütung an der Veränderung des (bereinigten) Jahresüberschusses teil. Bei dieser Konstruktion findet keine Verwässerung der
bestehenden Anteilsverhältnisse statt, der Cash Flow des Unternehmens wird jedoch durch die erhöhte Rückzahlung bzw. Sondervergütung belastet.
Closing
Unter Closing wird der Abschluß einer Kauf- bzw. Verkaufstransaktion verstanden. Bestandteile des Closing sind in der Regel Kaufvertrag, notarielle
Beurkundung, Kaufpreisbezahlung und Eintritt des Käufers als Rechtsnachfolger.
Closing Date
Unter Closing Date versteht man den Übergangsstichtag. Wird ein Unternehmen per 31.12.2002 verkauft, so ist dies das Closing-Date. In der
Vertragsformulierung sollte sodann noch klargestellt werden, ob tatsächlich der 31.12.2002, 23.59 Uhr, oder nicht doch der 01.01.2003, 0.01 Uhr gemeint ist.
Co-Investments
Co-Venturing (auch Syndizierungen)
Einbindung weiterer Investoren für ein Projekt zur Realisierung des Vorhabens sowie zur Risikominderung.
Co-Manager
Co-Venturing (auch Syndizierungen)
Bezeichnung für ein im Konsortium vertretenes Emissionshaus, dessen vornehmliche Aufgabe es ist, den gemäß der Quote im Konsortialvertrag festgelegten
Anteil der Aktienemission zu übernehmen und bei Investoren zu plazieren.
Corporate Finance
Angelsächsischer Ausdruck für Unternehmensfinanzierung. Corporate Finance beinhaltet die gesamte Strukturierung der Passivseite eines Unternehmens.
Corporate Venture Capital
Venture-Capital Gesellschaften, deren maßgebliche Gesellschafter Großunternehmen sind.
Corporate Venturing
Venture Capital-Finanzierungen durch Industrieunternehmen bzw. deren eigene Venture Capital Gesellschaften, die vorrangig strategisches Konzerninteresse
verfolgen.
Covenant
Co-Venturing (auch Syndizierungen)
Verpflichtung, Vereinbarung. Vertragsklausel, die bestimmte Auflagen für den Beteiligungsnehmer enthält. Es wird unterschieden zwischen
kennzahlengestützten Covenants (financial covenants) und sonstigen vertraglichen Auflagen/Verpflichtungen.
Co-Venturing
Beteiligung an einem Unternehmen durch mehrere Investoren, von denen einer als Lead Investor auftritt.